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Wie du EPUB-Dateien auf iPhone und Android öffnest

Du hast ein Buch heruntergeladen, und das Handy weiß nicht, was es damit anfangen soll. Das ist nicht dein Fehler und es ist keine kaputte Datei: EPUB wird auf den beiden mobilen Plattformen völlig unterschiedlich behandelt – und auf einer von beiden gar nicht.

Was ein EPUB eigentlich ist

Ein EPUB ist ein Zip-Archiv aus HTML. Das ist das ganze Format – die Kapitel sind Webseiten, die Gestaltung ist CSS, und eine kleine Indexdatei legt die Reihenfolge fest. Deshalb passt sich ein EPUB jedem Bildschirm an: Ein Reader setzt Webseiten, statt eine gedruckte Seite abzufotografieren.

Es heißt aber auch, dass die Datei nur so gut ist wie der, der sie gebaut hat – weshalb sich zwei Ausgaben desselben Romans sehr unterschiedlich verhalten können.

Auf iPhone und iPad

iOS öffnet EPUB tatsächlich von Haus aus. Tipp die Datei in Dateien, Mail oder Safari an, und sie geht an Apple Books. Passiert beim Tippen nichts, nimm Teilen → Bücher, das die Übergabe ausdrücklich erzwingt.

Apple Books ist ein solider Reader, und installiert ist er ohnehin schon. Was er nicht tut: dir bei der Sprache helfen. Es gibt ein Wörterbuch, aber es ist eben ein Wörterbuch – eine Liste aller Bedeutungen eines Wortes, und welche davon gerade gilt, musst du selbst herausfinden. Für ein Buch in deiner eigenen Sprache reicht das meist. Für eines in einer Sprache, die du noch lernst, ist es der langsame Weg.

Auf Android

Android hat überhaupt keinen eingebauten EPUB-Reader. Tippst du die Datei an, bekommst du eine Auswahl ohne irgendetwas Brauchbares darin oder ein Archivprogramm, das sie entpacken möchte. Google Play Books lässt sich überreden – es nimmt einen Upload über die Weboberfläche an, der dann wieder aufs Handy synchronisiert wird –, aber das ist ein Umweg über einen Server für eine Datei, die schon auf dem Gerät liegt.

In der Praxis installierst du auf Android also einen Reader. Welchen, ist die eigentliche Entscheidung, und dafür lohnt sich eine Minute, statt einfach das erste Ergebnis zu nehmen.

Die Datei aufs Handy bekommen

Wenn sie sich nicht öffnen lässt

Vier Gründe decken fast jeden Fall ab, und nur einer davon lässt sich beheben.

Worauf du bei einem Reader achten solltest

Sobald du auswählst, statt eine Vorgabe hinzunehmen, trennen ein paar Dinge die Reader, die du behältst, von denen, die du wieder löschst:

Das Letzte lohnt sich zu testen, bevor du einer App ein langes Buch anvertraust. Ein Reader, der ohne Signal verstummt, sagt dir damit, wo die Arbeit wirklich passiert.

Öffne dein eigenes EPUB und tipp auf ein Wort

ClickBook importiert EPUB-Dateien und lesbare PDFs von deinem Gerät – auf iPhone wie auf Android –, behält deine Stelle auch bei geänderter Schriftgröße und erklärt jedes Wort, das du antippst, ohne Verbindung. So funktioniert es, oder lies, EPUB oder PDF auf dem Handy.